Was bisher geschah…

Hallo ihr Lieben ♡

Und willkommen zurück auf meinem Blog. Eigentlich wollte ich direkt nach der ersten Woche einen Beitrag verfassen. Die Betonung liegt auf wollte.

Denn so schön wie es war etwas Neues zu „erleben“ – so angestrengend war es auch, für mich.

Ich muss sagen, während der Einführungswoche habe ich noch vor Ideen gesprudelt, war motiviert einen tollen Beitrag zu verfassen, habe mir Gedanken gemacht was ich denn alles in ihn packen könnte und auch wie ich das Ganze generell strukturieren könnte…. Aber als die Woche dann vorbei war, war ich einfach nur noch platt und einfallslos. Platt von den Eindrücken, platt vom zuhören und irgendwie auch platt vom sprechen –  Verrückt oder?

Und jetzt sitze ich hier.. im Cafe Mildners.. genieße meine ersten offiziellen Freistunden weil eine Vorlesung ausgefallen ist, trinke gemütlich meinen Latte Macchiato und schreibe diese Zeilen, lösche sie wieder… schreibe… lösche wieder… und schreibe wieder weiter, bis folgende Zeilen entstehen…

Was bisher geschah….

Über die Einführungswoche könnte ich wahrscheinlich etliche Dinge erzählen. Wie ich mich gefühlt habe, als ich auf das Gelände der Hochschule lief, die ganzen neuen Gesichter sah und keines davon kannte und Fragen im Kopf hatte wie: Gibt es hier auch andere studierende Mamis? Bin ich vielleicht die Älteste und werde ich, bedingt durch pendeln und Kind, Anschluss finden?

Nach den ersten Tagen wurde mir aber recht schnell klar, dass ich weder die Älteste bin, noch die einzige, die ihr Studium jetzt mit Baby/Kind beginnt und auch Anschluss habe ich schnell gefunden. Wobei dazu zu sagen ist, dass man seinen „Stundenplan“ ja selbst erstellt und somit einige Vorlesungen & Seminare zu unterschiedlichen Zeiten als die anderen belegt.

Das Angebot an Informationsveranstaltungen in der BeTa-Woche (Beratungstage-Woche) war sehr groß und neben den allgemeinen Infos rund um die Studiengänge und den Angeboten für alle Studierende, gab es dann auch die Veranstaltung „Studieren mit Kind“ in der wir Mamis die Ansprechpartner für alle Belangen rund um das Thema kennengelernt haben.

Da es sich um eine Pädagogische Hochschule handelt und hier Pädagogik selbstverständlich groß geschrieben wird, bedeutet es auch eine gewisse Toleranz für Studierende mit Kind. Was auch heißt, dass man das Kind, vorausgesetzt es gibt keine andere Möglichkeit, mit in die Vorlesung nehmen dürfte. Das ist dann aber auch nur in der Theorie so. Ich persönlich könnte mir das überhaupt nicht vorstellen. In den Vorlesungen muss man nämlich so konzentriert sein, aufmerksam zuhören & mitschreiben und auch in den Seminaren muss man einfach voll da sein. Weswegen eine Betreuung während dieser Zeit unabdingbar ist.

Betreuung…

Zur Zeit ist es unsere Familie, auf die wir voll zählen können und bei der Leon in dieser Zeit untergebracht ist. Ohne sie würde das Ganze hier auch gar nicht funktionieren. Deswegen ein Ratschlag an alle, die daran denken mit Kind zu studieren: Macht euch rechtzeitig Gedanken wo ihr euer Kind unterbringt in dieser Zeit – und das vorausschauend für das ganze Semester. Wenn möglich auch für die vorlesungsfreie Zeit, denn ich habe festegestellt, dass Vor-/ und Nachbereitungszeit WIRKLICH mit in die Woche gerechnet werden muss und das geht einfach nicht, wenn man alle 10 Minuten aus dem Konzept gebracht wird. Und versucht auch eine Alternative dafür zu finden, wenn Option 1 krankheitsbedingt etc nicht kann.

Viel mehr Tipps kann und möchte ich ehrlich gesagt auch noch nicht geben, da ich selbst erst die zweite Woche studiere, aber mit zunehmender Erfahrung wird sich das auf jeden Fall ändern.

Sollte euch aber etwas interessieren oder wenn ihr den ein oder anderen Ratschlag für ein Studium mit Kind habt, dürft ihr das gerne in die Kommentare oder bei Instagram schreiben 🙂 .. Demnächst wird es auch noch einen Beitrag zur Deltaprüfung geben. Aber erst einmal muss ich schauen, dass ich mich auf das Wesentliche konzentriere. Das Studium und das Wichtigste auf der Welt .. meine kleine Familie ♡

Ein Gefühl, was ich meinem Mann jetzt übrigens wirklich nachfühlen kann, ist dieser zauberhafte Augenblick wenn man nach Hause kommt, das Kind einen sieht und mit funkelnden Augen über beide Ohren strahlend nach einem greift und sich an einen drückt. Unbeschreiblich und definitiv das Schönste am Tag!

 

Ihr Lieben, meine Freistunden sind gleich vorbei, deswegen hör ich mal auf. Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und ich freue mich wieder über jedes Feedback von euch.

Eure Natalia ♡

Kleiner Nachtrag: Es ist natürlich nicht nur in der Theorie möglich das Kind mitzunehmen, sondern auch in der Praxis. Diese Woche hatte eine Mama ihr kleines Baby sogar in der gut besuchten Psychologievorlesung dabei und der Prof hat super gelassen auf die Geräusche zwischendurch reagiert und auch die Reaktionen der Kommilitonen waren überwiegend positiv und tolerant 🙂 . Was ich damit eher meine ist, dass man einfach selbst nicht so aufnahmefähig ist [ich lerne gut durch hören], mitschreiben kann und ich Leon deswegen nur in Ausnahmefällen mitnehmen würde …

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